Meine Mahlzeiten

Morgens werden wir im Stall zwischen 7 und 8 Uhr gefüttert. Ich kriege einen großen Meßbecher frisch gequetschten Hafer und einen großen Berg Heu. Mein frisches Stroh landet zum Teil auch in meinen Bauch. Abends zwischen 5 und 6 Uhr gibt es dann die gleiche Mahlzeit. Meine Reiterin reitet mich meistens abends nach 7 Uhr. Nach dem Reiten gibt es dann meine Lieblingsmahlzeit: etwa 5 kg Mören, zwei Äpfel, eine Banane, ein Töpfchen Leinöl, einen Löffel Vitamine E, einen Becher Leinsamen, eine Handvoll Hustenkräuter im Winter und im Sommer einen Löffel Knoblauch. Mineralfutter kriege ich natürlich auch. Manchmal auch ein paar Leckerli. Wenn ich auf Turnier gehe, bekomme ich noch eine Portion Kraftfutter. Im Sommer gibt es auch noch einen Meßbecher Elektrolyten. Sonntags bin ich dann ganz glücklich, weil ich dann immer eine Portion Rübenschnitzel - in Wasser aufgeweicht natürlich! - bekomme.

Joghurt züchtet eine gesunde Darmflora heran und die Rohfaserverdauung wird gesichert. Es muss aber Joghurt mit Lebenskulturen sein und eine Menge von bis zu 500 gr täglich ist bestens.

Ja, die Liebe zum Pferd geht auch durch den Magen!

Kerngesund bin ich und habe ein ideales Körpergewicht. Jedes Jahr wird mein Blut kontrolliert. Der Hufschmied kommt alle sechs Wochen, und ich muss leider alle drei Monate eine Wurmkur herunterwürgen! Geimpft werde ich regelmäßg gegen Influenza, Tollwut, Herpes und Tetanus. Jedes Jahr muss ich auch zum Zahnarzt!

Im Sommer, von Mai bis Oktober - so wie das Wetter es zuläßt - gehe ich täglich zwei Stunden auf die Weide mit einer Stute namens Casi. Ich könnte zwischen elf und zwölf Stunden am Tag grasen!

Ich könnte 12 Stunden grasen!

Was ich nicht fressen darf

Lass mich nie an Hecken oder Bäumen, die du nicht kennst, knappern!

Lass mich nie auf unbekannten Wiesen weiden!

Rufe bei dem geringsten Verdacht auf eine Vergiftung meinen Tierarzt!

Behandele Vergiftungen nie selber!

Giftige Pflanzen mit tödlicher Wirkung sind:

Beschreibung

Seidelblast Bärenklau Tollkirche
Schöllkraut Stechapfel Herbstzeitlose
Goldregen Oleander Liguster
Grüne Gartenbohne Engelstrompete Fingerhut
Eibe Buchsbaum Blauer Eisenhut
Bucheckern Schwarzes Bilsenkraut Aronstab

Giftige Pflanzen, die schwere Vergiftungen bewirken:

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Adinisröschen Efeu Farne
Christrose Ginster Kartoffeln
Thuja Jakobskraut Lupinen
Nachtschatten Osterglocke Tulpe
Pfaffenhütchen Maiglöckchen Rhodondendron
Robinie Stechpalme Besenginster

Giftige Pflanzen, die leichte Vergiftungen erzeugen:

Beschreibung

Buschwindröschen Berberitze Hahnenfuss
Eberesche Feldmohn Klatschmohn

Gemüsesorten, die nicht verfüttert werden dürfen:

Beschreibung

Rohe Kartoffeln Kartoffelkeime Zwiebeln
Kohlgewächse Tomaten Bohnensamen

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